Initiative Grüne Zukunft - Der Studierendenwettbewerb

Im Frühjahr 2015 startete der Grüner Strom Label e.V. den Studierendenwettbewerb Initiative Grüne Zukunft. Studierendeninitiativen und Hochschulgruppen aus ganz Deutschland konnten sich bewerben und ein überzeugendes Projekt in der Bildungsarbeit zu den Themen rund um die Energiewende einsenden.

Im Sommer prämierte eine Jury die sieben besten Projekte mit je 1.000 Euro. Die Gelder stammen aus der Zertifizierung von Ökostromprodukten - also von Bürgerinnen und Bürgern, die mit ihrem Grüner Strom-zertifizierten Produkt mindestens 1 Cent je kWh für die Energiewende bereitstellen.

Der Studierendenwettbewerb Initiative Grüne Zukunft wird unterstützt vom Projektpartner netzwerk n.

Die Jury

  • Rosa Hemmers (Vorsitzende des Grüner Strom Label e.V. und Vorstandsmitglied von EUROSOLAR e.V.)
  • Dietmar Oeliger (Leiter Verkehrspolitik beim NABU)
  • Dr. Werner Neumann (Sprecher des Arbeitskreises Energie des BUND) 
  • Johannes Geibel (Vorsitzender des netzwerk n)

Infos und Richtlinien

Ihr Ansprechpartner:

Daniel Craffonara
Telefon: 0228 926 67 13
E-Mail: info(at)gruenerstromlabel.de

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Richtlinien "Initiative Grüne Zukunft - Der Studierendenwettbewerb"

Prämierte Projekte

renewable energy challenge

reech e.V. ist eine 2011 gegründete Hochschulgruppe am Karlsruhe Institut für Technologie (KIT) und veranstaltet einen jährlichen Konstruktionswettbewerb für Studenten im Bereich der erneuerbaren Energien: Die renewable energy challenge gibt Ingenieuren und Naturwissenschaftlern die Chance ein Kleinkraftwerk der erneuerbaren Energien von Grund auf zu entwickeln und so die Zukunft der Energieversorgung mitzugestalten. reech e.V. ist sich sicher, dass das Innovationspotential in den „WG-Zimmern und Studentenbars unserer Hochschulstädte schlummert“.

Die renewable energy challenge wird gefördert mit 1.000 Euro für Materialkosten der EE-Kleinkraftwerke in der Realisierungsphase.

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Solarlauti für alle

Die studentische Initiative Bauraum für Low-Tech Ideen beschäftigt sich mit praktischer Bildungsarbeit und der Weiterverbreitung von Wissen auf den Themengebieten Selbstbau, Re- und Upcycling sowie Energiebereitstellung. Ihr Projekt Solarlauti für alle beinhaltet Theorie und Praxis der erneuerbaren Energien durch den Bau von zwei solarstrombetriebenen Handwagen, die z.B. als Lautsprecherwagen bei Klimacamps zum Einsatz kommen. In mehrwöchigem Workshop erlernen die Teilnehmenden die theoretisch-technischen Grundlagen der verschiedenen erneuerbaren Energien und planen, dimensionieren und bauen im Anschluss zwei autarke mobile Solarstrom-Handwagen. Das Projekt richtet sich an Studierende der TU Berlin und aus den USA sowie an Geflüchtete und Nicht-Studierende.

Das Projekt Solarlauti wird gefördert mit 1.000 Euro für die Personalkosten einer externen Referentin.

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Wat nu? - Das Nachhaltigkeits-Magazin für Kiel

Studierende der Universität Kiel wollen mit dem Magazin Wat nu? gelebte Nachhaltigkeit in Kiel sichtbar machen. Ihre Vision: Gemeinsam für ein lebenswertes Kiel! Gerade basteln die Kieler Studierenden an ihrer zweiten Ausgabe zum Thema Energie. Von „Tipps und Tricks zum Energiesparen und effizienterem Nutzen von Energie“ bis zur Vorstellung des „FahrradKinoKombinat“ (Kinovorstellungen mit Strom aus 6 Fahrrädern, die die Besucher selbst antreiben) haben die Kieler schon vielseitige Ideen für ihre nächste Ausgabe gesammelt. Neben einem Mitmachteil sollen auch Comics die Leser anregen mehr über nachhaltige Energien zu erfahren.

Das Nachhaltigkeits-Magazin Wat nu? wird gefördert mit 1.000 Euro für die Druckkosten der Ausgabe zum Thema Energie.

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„Zukunft Interaktiv Miteinander Teilen“ (ZIMT)

Studenteninitiative Energybirds e.V.: “Wir wollen die Begeisterung und das Bewusstsein für nachhaltige Energien in die Welt tragen.” Mit ihrem Projekt ZIMT will Energybirds den "fundierten Wissenstransfer" auf dem Gebiet der nachhaltigen Energien fördern. Die Initiative plant im Vorfeld der Klimakonferenz in Paris Veranstaltungen für Schüler, Studierende und die allgemeine Öffentlichkeit in ihrer Heimatstadt Aachen. Neben einigen Veranstaltungen sollen auf einem Informationsbazar aktuelle wissenschaftliche Ergebnisse in den Rahmen einer Ausstellung eingebettet werden, sodass sie sowohl für Laien gut verständlich als auch für vorgebildetes Publikum interessant sind.

Die Ausstellung zum Thema Klimawandel und Energiewende des Projektes ZIMT wird gefördert mit 1.000 Euro für Bildungsmaterialien.

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JGW-NachhaltigkeitsAkademie

...ist ein außerschulisches Bildungsangebot für Schüler und Schülerinnen der gymnasialen Oberstufe. Rund 90 TeilnehmerInnen setzen sich in sechs verschieden Kursen aus verschiedenen Blickwinkeln mit dem Thema Klimawandel auseinander. In einem der Kurse geht es um die Frage: Was ist Energie? Energieentwertung und Klimawandel, bei dem sich die Teilnehmenden mit der physikalischen Größe Energie, verschiedenen Energieträgern und Versorgungskonzepten auseinandersetzen. Nach einem theoretischen Teil wird praktisch die Effizienz von Solarzellen und der Einsatz von Solaranlagen in der Energiewende untersucht.

Die JGW-NachhaltigkeitsAkademie wird gefördert mit 1.000 Euro für Materialkosten des Kurses Was ist Energie?

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Magdeburg mag's nachhaltig

Die Wählerischen nennt sich die Gruppe aus Journalistik- und Medienmanagement-Studierenden der Hochschule Magdeburg. Seit über einem Jahr arbeiten sie auch an Medienprojekten zum Thema „Nachhaltigkeit“. Mit Multimedialem Storytelling werden die Möglichkeiten und Angebote um seinen ökologischen Fußabdruck zu verkleinern vorgestellt. In diesem Rahmen wird u.a. auf energieeffiziente Gebäude und Tipps zum nachhaltigen Umgang mit Energie im Alltag eingegangen. Für die Wählerischen sind die Begriffe „Nachhaltigkeit“ und „Energie“ untrennbar voneinander zu betrachten. Außerdem ist ein eigenständiges Kapitel zum Thema „Energieeffizienz/erneuerbare Energien“ geplant.

Das Storytelling-projekt Magdeburg mag's nachhaltig wird mit 931 Euro für die Kosten der Veröffentlichung, Personalkosten im Interactive Design & Animation sowie weitere Informationsmaterialien gefördert.

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Projektpartner
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