Förderprojekte

Bei Ökostrom, der das Gütesiegel Grüner Strom trägt, fließt ein fester Betrag je Kilowattstunde in den naturverträglichen Ausbau erneuerbarer Energien. Die Fördergelder werden zum Beispiel in neue Ökokraftwerke investiert, in innovative Maßnahmen wie Stromspeicher oder E-Mobilität oder auch in Bildungs- und Energieeffizienzmaßnahmen.

Seit 1998 wurden über das Grüner Strom-Label mehr als 1.200 Projekte mit über 50 Millionen Euro gefördert.

Förderprojekt des Monats

Juni 2017: Stromspar-Check und Kühlschrank-Tausch in Konstanz

Stromsparcheck und Kühlschrank-Tausch in Konstanz für einkommensschwache Haushalte.
Kooperation von Caritas Konstanz und Stadtwerke Konstanz ermöglicht höhere Förderung - durch Grüner Strom-Gelder.
Mit dem Grüner Strom-Label werden Energiewendeprojekte gefördert, so auch Stromspar-Check und Kühlschranktauschprogramm in Konstanz.

Mit Fördergeldern aus ihren Grüner Strom-zertifizierten Ökostromprodukten SeeEnergie ÖkostromPlus und Enspire Energie unterstützen die Stadtwerke Konstanz zusammen mit der Caritas Konstanz Energieeffizienzmaßnahmen im Rahmen einer Tauschaktion für Kühlschrankaltgeräte und Stromsparberatungen.

  • Förderung: 100 Euro pro Kauf eines effizienteren A+++-Kühlgeräts
  • Zeitpunkt der Förderung: seit 2014
  • Gegenstand der Förderung: Finanzielle Unterstützung beim Austausch alter Kühlgeräte durch effizientere Modelle und Energieberatungen
  • Ziel: Förderung des Bewusstseins zum Energiesparen und dauerhafte Reduzierung der finanziellen Belastung über den Einsatz energieeffizienterer Geräte in einkommensschwachen Haushalten.

Die Förderung im Rahmen des Effizienzprogramms läuft bereits seit 2014. Für den Tausch eines alten Kühlschranks gegen ein neues, energieeffizientes Gerät erhalten Verbraucher bei Vorlage eines Entsorgungsbeleges des alten Gerätes 150 Euro von der Caritas Konstanz.

Ist der Verbraucher zusätzlich Kunde bei den Stadtwerken Konstanz erhält er eine weitere Förderung in Höhe von 100 Euro. Das Geld stammt aus der Zertifizierung der Ökostromprodukte SeeEnergie ÖkostromPlus und Enspire Energie mit dem Gütesiegel Grüner Strom. Energieversorger, die ein Grüner Strom-zertifiziertes Ökostromprodukt anbieten, sind verpflichtet, einen festen Förderbetrag je verkaufter Kilowattstunde in Energiewendeprojekte zu investieren.

Zwischen 2014 und August 2015 nahmen vierzehn Kunden den ‚Kühlschrank-Tausch‘ in Anspruch. Durch das Förderprogramm konnten die Mitarbeiter der Caritas schon über 2.300 Haushalten im Landkreis Konstanz eine kostenlose Stromsparberatung anbieten.
Im bundesweiten Vergleich sei das Programm durch die zusätzliche Förderung der Kühlschränke deutlich besser angenommen worden, so Christoph Krüßmann von der Caritas Konstanz.

Durch den Kühlschranktausch sparen die Haushalte im Durchschnitt je rund 400 kWh, das heißt etwa 115 Euro im Jahr. Die Stadtwerke Konstanz und die Caritas verlängerten das Effizienzprogramm, um weiteren einkommensschwachen Haushalten die Möglichkeit zu geben, Strom und Geld zu sparen.

Informationen der Stadtwerke Konstanz zum Energiesparprogramm: https://www.stadtwerke-konstanz.de/energie-und-wasser/foerderprogramme/kuehlschranktausch/

Stromspar-Check der Caritas Konstanz: http://www.caritas-konstanz.de/angeboteundhilfen/menschenarbeitgeben/fairkaufkonstanz/stromsparcheck/stromsparcheck

Weitere 'Förderprojekte des Monats'

Mai 2017: Bürgerbus Murg

Das Experiment war ein voller Erfolg: In Murg, einem Ort mit 7.000 Einwohnern an der Schweizer Grenze, entwickelte eine Bürgerinitiative die Idee, einen ehrenamtlich betriebenen Bürgerbus in ihrer Stadt einzusetzen, um auch nach Ende des regulären Linienverkehrs mobil zu bleiben. Erst nur am Wochenende, dann auch werktags für Berufspendler – das Konzept wurde so gut angenommen, dass schon bald ein größeres Fahrzeug her musste. Die Energiedienst AG förderte im vergangenen September die Neuanschaffung eines elektrisch betriebenen Vans mit sieben Sitzen mit Geldern von Kunden ihres Grüner Strom-zertifizierten Ökostromprodukts NaturEnergie Gold.

  • Förderung: 2.000 €
  • Zeitpunkt der Förderung: 2016
  • Gegenstand der Förderung: Ein Nissan e-NV200 Elektro-Van, eingesetzt als Bürgerbus
  • Ziel: Der Bürgerbus ermöglicht durch soziales Engagement eine bessere Infrastruktur im ländlichen Raum mit umweltfreundlicher Elektromobilität

Inzwischen stehen die Abfahrtszeiten des Bürgerbusses im offiziellen Fahrplan des öffentlichen Nahverkehrs. Der E-Bus verbessert auf umweltfreundliche Weise die Infrastruktur in der ländlichen Region. Zuvor konnten einige Ortsteile abends mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht mehr erreicht werden und Anschlussverbindungen für Bahnfahrer fehlten. Dank des ehrenamtlichen Engagements der 26 Fahrerinnen und Fahrer ist die Nutzung des Bürgerbusses zudem kostenlos. Im Einsatzgebiet des Murger Bürgerbus befinden sich Elektrotankstellen des Ladenetzes my-e-car, ebenfalls ein mit Geldern aus der Grüner Strom-Zertifizierung gefördertes Infrastrukturprojekt der Energiedienst AG. An diesen Ladesäulen tankt der Bus Ökostrom mit Grüner Strom-Label und fährt so vollkommen CO2-frei.

Die Bürgerinitiative Murg im Wandel verfolgt das Ziel, gute Lebensbedingungen bei gleichzeitig niedrigem Ressourcenverbrauch vor Ort zu schaffen. Mit dem Bürgerbus verbindet sie soziales Engagement mit Klimaschutz und Elektromobilität und schafft so einen großen Beitrag für die nachhaltige Entwicklung ihrer Gemeinde.

Lesen Sie hier mehr zum Bürgerbus Murg.

April 2017: Bürgerwindpark Ramsthal

Seit November 2015 drehen sich die Windräder des Bürgerwindparks Ramsthal im unterfränkischen Landkreis Bad Kissingen. Realisiert wurde das Projekt mit Fördergeldern aus der Grüner Strom-Zertifizierung des Ökostromproduktes naturstrom der NATURSTROM AG. Bürgerinnen und Bürger aus der Umgebung konnten sich finanziell an den Anlagen beteiligen und wurden so in das Projekt mit eingebunden. Zudem sind zehn Prozent der für den Windpark zu zahlenden Pachten für regionale, gemeinnützige Zwecke vorgesehen. So kommt das Projekt allen Bewohnern der Region zugute und ist ein gutes Beispiel für die bürgergetragene dezentrale Energiewende.

  • Förderung: ca. 3,5 Mio. €, rund 25 % der Gesamtkosten 
  • Zeitpunkt der Förderung: 2015
  • Gegenstand der Förderung: 3 Windenergieanlagen vom Typ Vensys V112 mit einer Leistung von je 2,5 MW
  • Ziel: Als Bürgerwindpark ermöglicht das Projekt die Teilhabe der Bürger aus der Region und steigert die Akzeptanz von Windparks.


Die 196 Meter hohen Windenergieanlagen erzeugen ca. 15 Mio. kWh Ökostrom – genug, um mehr als 6.000 Zwei-Personen-Haushalte mit sauberer Energie zu versorgen. Der Bürgerwindpark setzt auf eine umweltfreundliche Energieerzeugung durch die Bürger für die Menschen in der Region. Bürgermeister Alfred Gündling freut sich, dafür einen Partner auf Augenhöhe gefunden zu haben: „Das nachhaltige Konzept der Firma NATURSTROM entspricht dem, was wir als Gemeinde wollen.“


Bayern bietet als flächenmäßig größtes Bundesland ein großes Entwicklungspotenzial für Windenergie. Die NATURSTROM AG hat seit 2014 weitere Windenergieprojekte im Landkreis Bad Kissingen mit Geldern aus der Grüner Strom-Zertifizierung gefördert, beispielsweise in den Nachbargemeinden Nüdlingen, Münnerstadt und Poppenlauer.

„Die Unterstützung aller Akteure in Ramsthal war enorm und entscheidend für die erfolgreiche Umsetzung“, so Projektleiter Christian Gruhlich. Das Projekt zeigt, wie die Zusammenarbeit zwischen Energieversorger und Akteuren vor Ort, kombiniert mit Bürgerbeteiligung, die Akzeptanz für Windkraft steigert, zur Umsetzung auch von finanzintensiven Projekten führt und schließlich der regionalen Wertschöpfung zugutekommt.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.

März 2017: Bürgersolaranlage auf der Grundschule Mackenbach

In der Energiegenossenschaft LauterStrom eG haben sich Bürgerinnen und Bürger aus der Westpfalz zusammengetan, um ihre Versorgung mit erneuerbaren Energien selbst in die Hand zu nehmen. Gemeinsam mit der Verbandsgemeinde Weilerbach haben sie ihr erstes Projekt an einer Schule umgesetzt: Seit Juni 2016 liefert eine Photovoltaikanlage auf dem Dach der Grundschule Mackenbach 100 Prozent umweltfreundlichen Solarstrom, auch über den Eigenbedarf der Schule hinaus.

  • Förderung: 15.745 €, rund 20 % der Gesamtkosten
  • Zeitpunkt der Förderung: 2016
  • Gegenstand der Förderung: Anteilige Finanzierung einer Photovoltaikanlage auf dem Dach der Grundschule Mackenbach sowie begleitende Kommunikationsmaßnahmen
  • Ziel: Die PV-Anlage ermöglicht als Genossenschaftsprojekt die Teilhabe an der dezentralen Energiewende vor Ort. Zudem wird das Bewusstsein für erneuerbare Energien bei den Menschen in der Gemeinde gestärkt.

Das Projekt wurde im Rahmen des Förderprogramms „SolidarSolar“ vom Grüner Strom Label e.V. mit Geldern aus der Grüner Strom-Zertifizierung gefördert. Die Zertifizierung garantiert, dass pro verbrauchter Kilowattstunde Ökostrom ein fester Förderbetrag in naturverträgliche Energiewende-Projekte investiert wird. "Solidar Solar" war so ein Projekt, das sich mit einem Fördervolumen von 200.000 Euro an gemeinwohlorientierte Einrichtungen wandte, die sich um eine bedarfsgerechte Förderung eigener Photovoltaikanlagen, Speicher und Energieeffizienzmaßnahmen bewerben konnten.

Die Solaranlage besteht aus 214 Modulen mit einer Gesamtleistung von 55,64 kWp und einem Jahresertrag von voraussichtlich 52.000 kWh Ökostrom. Davon entfallen rund 10 % auf den Eigenverbrauch der Schule, die auf diese Weise fast die Hälfte ihres Verbrauchs mit Ökostrom vom eigenen Dach decken kann. Der übrige Strom wird ins Netz eingespeist und entspricht etwa dem Bedarf von 15 Einfamilienhäusern. Insgesamt spart die Gemeinde durch die PV-Anlage jährlich mehr als 33 Tonnen CO2 ein.

Das Projekt fördert zudem das Umweltbewusstsein der SchülerInnen. Über eine Anzeigetafel wird die Solaranlage auf dem Dach in den Schulalltag miteinbezogen und der Zusammenhang zwischen Sonnenstrahlung, Stromproduktion und Verbrauch veranschaulicht. Die LauterStrom eG ermöglicht in der ländlichen Region der Westpfalz die Teilhabe an der regionalen Energiewende durch  den Bau von PV-Anlagen auf den Dächern der Verbandsgemeinde. Über die Energiegenossenschaft können sich alle BürgerInnen finanziell am Ausbau der erneuerbaren Energien vor Ort beteiligen. Ein gutes Beispiel für Akteursvielfalt, Bürgerbeteiligung an der Energiewende und erfolgreicher Kooperation von Akteuren aus der Region.

Februar 2017: Eigenständige Energieversorgung in Meni Curve

In Meni Curve, einem kleinen Ort im Nordosten von Sierra Leone in Westafrika, wird eine eigenständige Energieversorgung umgesetzt. Das Dorf wird 2016/2017 mit mehreren Photovoltaik-Anlagen ausgestattet, die untereinander vernetzt sind. Das Smart Grid ermöglicht den Bewohnern des Dorfes den Handel mit selbst erzeugtem Solarstrom. Das Projekt erhält 5.000 Euro aus der Grüner Strom-Zertifizierung des Ökostromproduktes Enspire Energie der Stadtwerke Konstanz.

  • Förderung: 5.000 € im Zuge des Enspire Award 2016
  • Zeitpunkt der Förderung: 2016/2017
  • Gegenstand der Förderung: System bestehend aus Mikro-PV-Anlage, Batteriespeicher sowie Hardware zur Vernetzung
  • Technische Daten: 52 Mikro-PV-Anlagen á 20 Wp Leistung, Batteriespeicher, Soft- und Hardware zur Vernetzung
  • Ziel: Herstellung einer sauberen Energieversorgung, Energiemanagement durch die Bewohner, Smart Grid für eine autarke Energieversorgung des Dorfes, Übertragbarkeit des Konzeptes auf andere Entwicklungsregionen

Seit 2016 ist Bintumani Deutschland-Sierra Leone e.V. in Meni Curve, einem kleinen Ort im Nordosten des Landes Sierra Leone tätig. In den 60 Häusern des westafrikanischen Dorfes leben rund 650 Menschen. Den Lebensunterhalt bestreiten die Familien primär durch Landwirtschaft. Die Lebensumstände in Meni Curve sind, wie für ländliche Regionen in Sierra Leone üblich, beschwerlich. Gerade einmal 10 Prozent der städtischen Bevölkerung des fünftärmsten Landes der Welt verfügt über einen Zugang zu Elektrizität. Die durch teure und umweltschädliche Dieselgeneratoren gewährleistete Stromversorgung wird aufgrund einer desolaten Netzinfrastruktur allerdings ständig unterbrochen. Bewohner ländlicher Gebiete haben meist überhaupt keinen Zugang zu einem Stromnetz. Im Projektdorf Meni Curve spenden nach Einbruch der Dunkelheit Kerosinlampen Helligkeit. Da die stark gesundheits- und klimaschädlichen Lampen keine wirkliche Alternative für die örtliche Bevölkerung darstellen, hat es sich der Bintumani D-SL e.V. zur Aufgabe gemacht, die Solarenergie im sonnenreichen Sierra Leone zu fördern und auszubauen.

Projektbeschreibung: Bereits Anfang 2016 begannen die „Barefoot women solar engineers“, örtlicher Projektpartner von Bintumani, die Häuser des Dorfes Meni Curve, darunter auch eine Grundschule und die örtliche Krankenstation mit Solar Home Systemen auszustatten. Der Installationsprozess wird Anfang 2017 abgeschlossen sein. Die „Barefoot women solar engineers“ ist eine Gruppe von 12 Frauen aus Sierra Leone, die mittlerweile über eine langjährige Erfahrung in der Photovoltaikanlagentechnik verfügt. Sie übernehmen den Aufbau, die Wartung sowie notwendige Reparaturen der PV-Systeme.

Nachdem die Erstversorgung der Einwohner in Meni Curve mit erneuerbarer Energie in Form von solarem Strom abgeschlossen ist, will Bintumani mit Hilfe der Fördermittel des Enspire Awards einen sozialökonomischen Prozess in Gang setzen. Die 20 Watt starken Solaranlagen der Häuser sollen mit einer Speicherbatterie und einer speziell entwickelten Hard- und Softwarebox ausgestattet werden. Die ca. 70 Euro teure Box ermöglicht die Vernetzung der 52 einzelnen PV-Anlagen. Dadurch entsteht ein netzautarkes Smart Grid System, das es den Bewohnern ermöglicht, produzierten, nicht selbst verbrauch- oder speicherbaren Strom an ihre Nachbarn zu verkaufen, oder aber Strom zuzukaufen, falls der Bedarf durch das eigene Solar Home System nicht gedeckt werden kann. Die Solarboxen ermöglichen den Bewohnern einen einfach zu bedienenden Stromhandel. Die vorhandene Energie kann volkswirtschaftlicher genutzt und die Investitionskosten pro verbrauchter Kilowattstunde gesenkt werden. Das schafft neue Investitionsmöglichkeiten für die Bevölkerung.

Die eingesetzte, wenig komplexe Technologie, gewährleistet einen vielversprechenden Multiplikatoreffekt. Nach erfolgreicher Umsetzung im Projektdorf Meni Curve, soll die Technik in anderen Regionen Sierra Leones und weiteren Entwicklungsländern angewandt werden.

Das Projekt in Meni Curve gewann den Enspire Award 2016. In der Jury saßen neben Marion Hammerl, Geschäftsführerin der Bodensee-Stiftung Prof. Dr. Maike Sippel, Fakultät Bauingenieurwesen der Hochschule Konstanz Technik, Wirtschaft und Gestaltung, sowie Diplom-Geographin und Diplom-Tropentechnologin Rosa Hemmers, Vorsitzende des Grüner Strom Label e.V. Der Enspire Award wurde 2016 zum dritten Mal vergeben.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.

Weitere Informationen zum Bintumani D-SL German-Sierra Leone Society e.V. hier.

Januar 2017: Smarte Mieter – PV-Strom und Energie-Monitoring für Mehrfamilienhäuser

Grünen Strom vom eigenen Dach gibt es seit Dezember 2016 für 21 Miet-Parteien in Heidelberg: Die Stadtwerke Heidelberg realisieren im Wieblinger Weg 35-37 beim Neubau von drei Mehrfamilienhäusern ein innovatives energetisches Gesamtkonzept für die Baugenossenschaft Neu Heidelberg eG. Das Projekt wird aus der Grüner Strom-Zertifizierung co-finanziert.

  • Förderung: Ca. 36 % der Gesamtkosten für PV-Anlage und Mieterstromprojekt, Stromspeicher sowie Mieterstrombilanzierung / Energiemonitoring
  • Zeitpunkt der Förderung: 2016
  • Gegenstand der Förderung: PV-Anlage, Li-Ion-Batteriespeicher und Monitoring- / Visualisierungssoftware in einem Mieterstromprojekt
  • Technische Daten: PV-Fläche: 205 m², Gesamtleistung: 29,9 kWp, Stromertrag: 30.000 kWh/a, Kapazität Batteriespeicher: 12 kWh
  • Ziel: Partizipation an der Energiewende für Mieter, Stabilisierung der Energiekosten für Mieter, Eigenstromverbrauch in Miethäusern

Im Wieblinger Weg kann jede Miet-Partei mit Strom aus einer Photovoltaik-Anlage und einem Lithium-Ionen-Batteriespeicher versorgt werden. Die restliche Strommenge wird aus dem öffentlichen Netz geliefert. Ein Viertel dieses Reststromes ist Grüner Strom zertifizierter Ökostrom. Damit fließen nachweislich Fördergelder in den Ausbau regenerativer Energien in der Region.

Mieter können ein Stromprodukt mit zwei Tarifen beziehen: Direkter Strombezug aus der PV-Anlage auf dem Dach des Miethauses und Ökostrombezug aus dem öffentlichen Stromnetz. Da der direkte Strombezug aus der PV-Anlage günstiger ist, bietet es dem Kunden Anreize den Solarstrom zu nutzen, bzw. sein Verbrauchsverhalten an die Solarproduktion anzupassen. Positiver Nebeneffekt: Die Netze werden entlastet.

Mit dem Batteriespeicher kann überschüssig produzierte Energie gespeichert und bei Bedarf abgerufen werden, insbesondere in sonnenarmen Abendstunden. Die Wärmeversorgung stammt aus klimaschonender Fernwärme, die zu 20 % aus erneuerbaren Energien stammt. Die Mietparteien erhalten Zugang zu einem Online-Energiemonitoring-System, in dem sie Strom-, Wärme- und Wasserverbrauch verfolgen können.

Mit dem Mieterstrommodell können Mieter an der Energiewende vor Ort teilhaben und davon profitieren. Wohnbaugesellschaften, Verwalter und private Vermieter wiederum können mit dem Modell ihren Strom vom eigenen Dach anbieten. Das Konzept überzeugte auch die Preisrichter bei den GreenTec Awards. Es ist als eines von zehn Projekten in der Kategorie „Bauen & Wohnen“ für Europas wichtigsten Wirtschafts- und Umweltpreis nominiert.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Dezember 2016: PORTA – Smart Home und Smart Energy im Feldtest

Die Pfalzwerke AG investiert in die Zukunft. Mit dem Smart-Energy-Projekt PORTA wurden Erfahrungen in den Bereichen Smart-Metering, Steuerung von Verbrauchsanlagen sowie optimierte Nutzung und Einbindung von Strom aus erneuerbaren Energien gesammelt. Das Projekt startete im Mai 2014 und läuft bis heute. Rund 20 Prozent der Projektkosten stammen aus der Grüner Strom-Zertifizierung.

  • Förderung: 20 % der Gesamtkosten
  • Zeitpunkt der Förderung: 2014 bis heute
  • Gegenstand der Förderung: Smart-Metering-Projekt zur Visualisierung des Stromverbrauchs und zum Testen zeitvariabler Tarife, zur Steuerung und Monitoring von Verbräuchen im Haushalt (Smart Home) mit dem Ziel der Energieeffizienzsteigerung sowie die Erfassung und Visualisierung der Stromerzeugung einer Photovoltaikanlange
  • Ziel: Entwicklung und Feldtest „smarter“ Technologien vor dem Hintergrund vertrieblich-kommerzieller Eignung und energiewirtschaftlichen Einsatzmöglichkeiten

PORTA ist für die Pfalzwerke das erste Projekt, in dem ein vollkommen neues Produkt, mit bis dahin unbekannter Technik, neuen Partnern und neuen Anforderungen, in einem definierten Testmarkt bei ausgewählten Testkunden nicht nur auf seine technische, sondern auch auf seine vertrieblich-kommerzielle Eignung und seine energiewirtschaftlichen Einsatzmöglichkeiten hin begrenzt ausgerollt und untersucht wurde. Im Rahmen des Feldtests wurde 400 Kunden in der Testregion Mutterstadt das Produkt PORTA in drei Ausprägungsstufen angeboten:

  • PORTA: Smart Metering durch einen digitalen Stromzähler sowie Visualisierung und Bereitstellung der Messdaten via Kundenwebportal
  • PORTA for me: PORTA-Funktionalität + „Smart-Home “-Komponenten zur Steuerung und Überwachung des eignen Haushalts per Kundenwebportal oder Apps für iOS und Android
  • PORTA for me PV: PORTA for me + einen zweiten digitalen Stromzähler für die Erfassung und Visualisierung der Stromerzeugung einer Photovoltaikanlange.

Der Verlauf des Feldtests lässt sich grob in drei Phasen aufteilen:
Im Rahmen von „Aufbau und Installation“ (September 2014 – Februar 2015) gehörte mit zu den Hauptaufgaben der Aufbau, die Einrichtung und die Verknüpfung von Backend-Systemen der Projektpartner.

Der „Betrieb“ (Februar 2015 – Juni 2015) war vor allem geprägt durch weitere Anpassungen von System und Hardware. Im gleichen Zeitraum erfolgten Kundenkampagnen über das PORTA-Webportal, wie Online-Befragungen oder spezielle Tarifangebote für den Strombezug. So wurden erstmals zeitvariable Tarife getestet. Beispielsweise wurde dem Kunden ein Rabatt auf dem Strompreis explizit über die Weihnachtstage gewährt. Diese Angebote wurden gut angenommen.

Während des seit Juli 2015 andauernden „Regelbetriebs“ wurden keine weiteren technischen oder systemseitigen Veränderungen vorgenommen. Das System läuft im stabilen Betrieb.

Fazit: Es wurden in allen Kern-Bereichen (z.B. Produktmanagement, IT-Koordination, Datensicherheit, Qualitätsanforderungen) wichtige Erfahrungen gesammelt. Diese Erkenntnisse und das durch die Projektorganisation aufgebaute Wissen versetzen die Pfalzwerke nun in die Lage, Entscheidungen für die energiewirtschaftlichen Einsatzmöglichkeiten zu treffen.

Weitere Informationen finden Sie hier und einen Erfahrungsbericht hier.

November 2016: Mieterstromprojekte in Frankfurt am Main

Die Mainova AG fördert mit Mitteln aus ihrem Grüner Strom-zertifizierten Produkt Mainova Grünstrom mehrere Mieterstromprojekte in Frankfurt am Main, in denen Ökostrom auf Dächern von Mietshäusern erzeugt und zum Großteil direkt vor Ort verbraucht wird.

  • Förderung: bisher geplant: rund 360.000 €
  • Zeitpunkt der Förderung: 2016/2017
  • Gegenstand der Förderung: Anteilige Finanzierung von PV-Anlagen und Messsystemen in aktuell rund 54 Liegenschaften verschiedener Wohnbaugenossenschaften und -gesellschaften in Frankfurt am Main
  • Ziel: Aufbau dezentraler Versorgungslösungen durch Förderung neuer Solaranlagen und Versorgung der Mieter mit vor Ort erzeugtem grünen Strom

Dezentrale Stromerzeugungs- und Versorgungslösungen spielen beim zunehmenden Ausbau erneuerbarer Energien eine immer wichtigere Rolle. In diesem Zuge verwirklicht Mainova in Kooperation mit örtlichen Wohnungsbaugesellschaften und -genossenschaften neue Photovoltaik-Anlagen auf Dächern in Frankfurt am Main. Der Energieversorger plant, installiert, finanziert und betreibt die Anlagen, vermarktet die erzeugten Strommengen und sorgt für die Versorgungssicherheit der Mieter.

Ein Projekt wurde im Juli mit der Wohnbaugenossenschaft WBG in der Frankfurter Nordweststadt umgesetzt. Deren Liegenschaften in der Heilmannstraße verfügen jetzt über drei Solaranlagen mit insgesamt 164 Modulen auf dem Flachdach. Das entspricht der Größe eines Tennisplatzes. Die Dachfläche hat die Mainova von der Genossenschaft gepachtet. Die Nennleistung der Anlage beträgt 42,64 Kilowatt peak, der erwartete Stromertrag mehr als 37.000 kWh pro Jahr. Der Strom wird direkt ins Netz des Gebäudes eingespeist und versorgt die Mieter. Der überschüssige Strom wandert ins allgemeine Netz. Auch wenn die Sonne nicht scheint, wird eine unterbrechungsfreie Versorgung durch Mainova sichergestellt.

Bei der Finanzierung der PV-Anlagen und der erforderlichen Messsysteme setzt der Frankfurter Energiedienstleister Fördergelder aus seinem Ökostromtarif Mainova Grünstrom ein. Größter Abnehmer dieses hochwertigen Ökostromprodukts, das mit dem Grüner Strom-Label zertifiziert ist, ist die Stadt Frankfurt, die so den Ausbau erneuerbarer Energien und den Klimaschutz vor Ort aktiv unterstützt. Und damit nicht genug: Es profitieren auch die Mieter, denn für die Einwohner der Liegenschaft in der Nordweststadt springt bei Nutzung des Mieterstromtarifs eine Einsparung von bis zu 70 Euro jährlich heraus.

Oktober 2016: Praxisplattform Energiewende Jetzt

Das Netzwerk Energiewende Jetzt erarbeitet eine Praxisplattform  zu Geschäftsmodellen von Energiegenossenschaften. Finanzielle Unterstützung erhält der Verein dabei aus der Grüner Strom-Zertifizierung.

  • Förderung: max. 12.120,24 Euro
  • Zeitpunkt der Förderung: 2015/2016
  • Gegenstand der Förderung: Entwicklung der Praxisplattform Energiewende Jetzt mit ihren fünf Entstehungsphasen: Recherche, Technische Vorbereitung, Bündelung, Kommunikation und Verstetigung
  • Ziel: Verbreitung des Erfahrungswissens von Genossenschaften, Bündelung von Informationen über beispielhafte Geschäftsmodelle und innovative Projekte

Der Verein Netzwerk Energiewende Jetzt engagiert sich für eine dezentrale Energiewende durch Bürgerenergiegenossenschaften. Die Fähigkeit, neue Geschäftsmodelle zu erschließen und wirtschaftlich umzusetzen, ist dabei eine Kernfrage für die Zukunft der Genossenschaften.

Das Wissen über Innovationen und neue Geschäftsmodelle ist derzeit nur verstreut verfügbar. Für die Verantwortlichen in Energiegenossenschaften bedeutet das einen hohen Aufwand, sich relevante Informationen zu beschaffen, zu bewerten und für sich zu nutzen. Sie leisten ihre Arbeit jedoch größtenteils ehrenamtlich.

Bei der Weiterentwicklung von Genossenschaften kommt es deshalb darauf an, das Erfahrungswissen über innovative Ansätze und Geschäftsmodelle zu bündeln und zu verbreiten. Hier setzt das Projekt Praxisplattform Energiegenossenschaften des Netzwerk Energiewende Jetzt an. Eine Internetplattform kann von den Energiegenossenschaften als hochwertige Informationsquelle kostenlos genutzt werden. Ziel ist, dass dies zu einer leichteren Erschließung neuer Geschäftsmodelle führt.

Das Projekt umfasst die Recherche von aktuellen und zukunftsträchtigen Geschäftsmodellen sowie von modellhaften Vorhaben. Die Beispiele werden in einer Projektmaske textlich aufbereitet und in das Webportal www.energiegenossenschaften-gruenden.de eingebunden. Hinzu kommen beispielsweise Fachbeiträge zu Zukunftsthemen (z.B. Speicherlösungen) und Links zu Expertenbeiträgen. Zum Roll-out werden die genossenschaftlichen Akteure über verschiedene Kanäle informiert. Danach werden laufend neue Beispiele recherchiert, um die Praxisplattform zu ergänzen.

Kontakt: Rainer Lange, Netzwerk Energiewende Jetzt e.V.; lange@netzwerk-energiewende-jetzt.de

September 2016: Energieeffizienzmaßnahmen gefördert durch die Stadtwerke Münster

Die Stadtwerke Münster haben verschiedene Projekte zur Energieeffizienz mit Fördergeldern aus ihrem Grüner Strom-zertifizierten Tarif Münster:natürlich unterstützt.

  • Förderung: 31.985,12 € (Beleuchtung Domplatz) + bis zu 10.000 € (Gutschein-Projekt im Stromspar-Check Plus)
  • Zeitpunkt der Förderung: Domplatz: 2015, Stromspar-Check Plus: 2015 und 2016
  • Gegenstand der Förderung: Effizienzmaßnahmen durch den Austausch alter Leuchtmittel gegen Halogen-Metalldampflampen mit Keramiktechnologie am Domplatz sowie den Ersatz alter Kühl- und Gefriergeräte durch hocheffiziente A+++-Geräte in einkommensschwachen Haushalten
  • Ziel: Förderung von Klimaschutz durch Energieeffizienzmaßnahmen

Die Stadtwerke Münster engagieren sich in verschiedenen Projekten, um zum einen die Energieeffizienz in ihrer Stadt generell zu fördern und zum anderen explizit die Energieeinsparpotenziale in einkommensschwachen Haushalten zu heben. Der lokale Energieanbieter finanziert diese Fördermaßnahmen anteilig mit Geldern aus seinem Grüner Strom-zertifizierten Tarif Münster:natürlich.

In Kooperation mit der gemeinnützigen SKM GmbH bezuschussen die Stadtwerke ein Projekt des Bundesverbandes der Energie- und Klimaschutzorganisatoren Deutschlands (eaD) e.V. und des deutschen Caritasverbands. Das „Gutschein-Projekt im Stromspar-Check Plus“ unterstützt Menschen mit geringem Einkommen dabei, ihre alten  Kühl- und Gefriergeräte mit hohem Stromverbrauch gegen die derzeit effizientesten Geräte mit der Kennzeichnung A+++ auszutauschen.

Bis zu 80 % des Anschaffungspreises des neuen Kühlgerätes können die Teilnehmer zurück erstattet bekommen. Dabei werden pauschal 150 € durch das Gutschein-Projekt übernommen, während die Stadtwerke Münster ihre zusätzliche Förderung von der Anzahl der in dem betreffenden Haushalt lebenden Personen abhängig machen. Einzelpersonen können eine zusätzliche Förderung von 50 € erhalten. Haushalte mit vier oder mehr Personen erhalten einen Zuschuss von 200 €. Voraussetzung für beide Förderungen ist, dass durch das neue Gerät jährliche Energieeinsparungen von mindestens 200 kWh erreicht werden können und das Altgerät mindestens zehn Jahre alt ist. Das alte Kühlgerät darf zudem nicht weiterverwendet werden und muss umweltgerecht entsorgt werden.

Hintergrund des Projekts ist die Tatsache, dass in einkommensschwachen Haushalten häufig Kühlgeräte genutzt werden, die wirkliche Stromfresser sind, da diese vergleichsweise geringe Anschaffungskosten besitzen und der Kauf eines neuen, effizienteren Geräts schlichtweg zu teuer ist. Aus diesem Grund gibt es in einkommensschwachen Haushalten häufig ein großes Potenzial für Energieeinsparungen.

Ein weiteres Projekt beschäftigt sich mit dem Ersatz von alten Leuchten an öffentlichen Plätzen in Münster. So wurde eine effizientere Alternative für die am Domplatz stehenden historischen Kugelleuchten gesucht. Da eine gute Ausleuchtung des Platzes wichtig ist, jedoch auch weitere Faktoren wie die Blendwirkung und die Beschaffenheit der historischen Leuchten zu beachten waren, kamen nur wenige Lösungen in Frage. Halogen-Metalldampflampen mit Keramiktechnologie boten die beste Alternative unter diesen speziellen Bedingungen und so gelang es, den Energiebedarf der Beleuchtung um 32,5 Prozent zu verringern.

August 2016: Installation von 1.500 Solar-Home-Systems in Bangladesch

Die Andheri Hilfe Bonn hat über 1.500 Solar Home Systems in Bangladesch installiert. Bereits seit 2008 unterstützt die NATURSTROM AG das Andheri-Projekt, seit 2009 mit Fördermitteln aus ihrem Grüner Strom-zertifizierten Tarif naturstrom.

  • Förderung: bisher ca. 130.000 €
  • Zeitpunkt der Förderung: fortlaufend seit 2009
  • Gegenstand der Förderung: bisher 1.500 PV-Anlagen á 85 Watt, Lampen und Batterien
  • Ziel: Förderung von Klimaschutz und erneuerbaren Energien sowie die Verbesserung der Lebensqualität der in Bangladesch lebenden Menschen

Die Systeme bestehen aus Solarmodul, Lampe und Batterie und ersetzen in ländlichen Dörfern, die keinen Zugang zum Stromnetz haben, klima- und gesundheitsschädigende Petroleumlampen. Jedes Solar-Home-System versorgt ein bis zwei Familien mit elektrischem Licht.
 „Die Solar-Home-Systems ersparen den Familien nicht nur hohe Brennstoffkosten, sondern ermöglichen es den Menschen außerdem, die Abendstunden produktiv für sich zu nutzen“, erklärt NATURSTROM-Vorstand Oliver Hummel. „Das Projekt verbindet also die Förderung von Klimaschutz und Erneuerbaren Energien mit einer wirkungsvollen Hilfe zur Selbsthilfe. Für uns als nachhaltiger Energieversorger ist das geradezu die optimale Kombination, weswegen wir nun schon seit Jahren sehr gerne mit der Andheri-Hilfe Bonn zusammenarbeiten.“

Jedes Solarsystem spart im Vergleich zu den immer noch häufig genutzten Petroleumlampen jährlich fast 600 Kilo CO2 ein. Dieser Klimaschutzeffekt ist aus Sicht von NATURSTROM und Andheri-Hilfe enorm wichtig – nicht zuletzt, da das arme und dicht besiedelte Bangladesch besonders vom Klimawandel betroffen ist. In den Dörfern des Projektgebiets ist die Situation besonders kritisch. Die Ortschaften im Bezirk Gaibandha liegen auf Schwemmlandinseln, die regelmäßig von Überflutungen betroffen sind. Den Menschen fällt es immer schwerer, ihre Existenz zu sichern.

Für die Andheri-Hilfe Bonn kommt es daher vor allem darauf an, dass sich durch die Solaranlagen die Lebensbedingungen vor Ort spürbar verbessern. „In den Abendstunden ausreichend Licht zu haben ist nicht nur wichtig für das Familienleben, es schafft für die Erwachsenen neue Erwerbsmöglichkeiten und erleichtert Kindern das Lernen für die Schule“, so Elvira Greiner, erste Vorsitzende des Andheri-Hilfe Bonn e.V. „Die Petroleumlampen hingegen machen krank und sind teuer im Unterhalt – damit muss Schluss sein.“

Längst nicht Schluss ist dagegen mit der Zusammenarbeit von NATURSTROM und Andheri-Hilfe – sie wird über 2016 hinaus fortgesetzt.

Bereits seit 2008 unterstützt NATURSTROM das Projekt über das Empfehlungsprogramm „Kunden werben Kunden“, seit 2009 zusätzlich mit Fördermitteln aus ihrem Grüner Strom-zertifizierten Tarif naturstrom.

Weitere Informationen auf der Projektseite der Andheri Hilfe Bonn.

Juli 2016: Aktiv-Stadthaus der ABG FRANKFURT HOLDING

Mit dem Aktiv-Stadthaus im Zentrum Frankfurts hat die Mainova AG ein Vorbild für energieeffizientes Wohnen gefördert. Die ABG FRANKFURT HOLDING, Partnerunternehmen der Mainova AG, hat das Mehrfamilienhaus mit 74 Wohneinheiten so bauen lassen, dass es im Jahr mehr Strom erzeugt als seine Bewohner verbrauchen.

  • Förderung: ca. 330.000 €
  • Zeitpunkt der Förderung: 2015
  • Gegenstand der Förderung: PV-Fassadenanlage (118 kWp), Batteriespeicher (Li-Ionen-Batterie 250 kWh Kapazität), Visualisierung/Displays, Stromtankstellen
  • Ziel: Förderung innovativer Komponenten zur Nutzung erneuerbarer Energien in einem Modellbau für energieeffizientes Wohnen



Durch 350 Photovoltaik-Module an der Fassade und rund 780 Module auf dem Dach versorgt sich das hochmoderne Haus mit Strom; die Überschüsse werden in einer Batterie im Keller gespeichert. Dort stehen Elektrofahrzeuge bereit, die durch ein Car-Sharing Angebot ebenfalls von den Bewohnern genutzt werden können. Über ein Display können die Mieter ihren Energieverbrauch mit der aktuellen Solarstromerzeugung vergleichen.

Die Einsparungen im Energieverbrauch kommen vor allem von der gut gedämmten Gebäudehülle, effizienter Gebäudetechnik, dem Einsatz von regenerativen Energien und sparsamen Haushaltsgeräten. Wärme und Warmwasser wird über eine Wärmepumpe bereitgestellt, die mit dem gewonnenen Solarstrom betrieben wird. Die Wärmepumpe nutzt als Wärmequelle den nahegelegenen Abwasserkanal.

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks zählt das Aktiv-Stadthaus zu ihrer Netzwerkinitiative Effizienzhaus Plus und nahm die Eröffnung zusammen mit Oberbürgermeister Peter Feldmann vor. Das Aktiv-Stadthaus in Frankfurt am Main wurde von der Mainova AG mit Fördermitteln aus ihrem Grüner Strom-zertifizierten Produkt Mainova Grünstrom gefördert. Antje Fehr vom Grüner Strom Label e.V. machte sich ein Bild vom innovativen Pilotprojekt des energieeffizienten Wohnens und nahm an der feierlichen Eröffnung teil.

Weitere Informationen zum Aktiv-Stadthaus finden Sie auf der Projektseite der ABG FRANKFURT HOLDING.

Juni 2016: heidelberg ENERGIEDACH der Stadtwerke Heidelberg

Die Stadtwerke Heidelberg bieten Eigenheimbesitzer über ‚heidelberg ENERGIEDACH‘ eine Paketlösung mit PV-Anlage inkl. Eigenstromverbrauch, Wartungsservice und Stromtarif. So positionieren sich die Stadtwerke als Systemdienstleister und erschließen zukunftsträchtige Geschäftsbereiche.

  • Förderung: bisher knapp 25.000 €
  • Zeitpunkt der Förderung: 2015 und 2016
  • Gegenstand der Förderung: anteilig gefördert wird die Installation der Photovoltaik-Anlage (und des Speichers).
  • Technische Daten: bisher über 50 PV-Anlagen installiert, Einzelleistung von 2 – 4 kWp, Reststromversorgung mit Grüner Strom-zertifiziertem Ökostrom, Planung, Installation, Wartungsservice und Stromtarif aus einer Hand
  • Ziel: Dezentrale Energieerzeugung, Positionierung der Stadtwerke in neuen Geschäftsbereichen, Unterstützung der Kunden bei der Reduzierung ihrer Energiekosten



Die Anschaffung einer Photovoltaik-Anlage verbinden viele Hausbesitzer mit hohen Investitionskosten sowie zeitlichem und planerischem Aufwand. Dies schreckt viele Interessenten ab. Hier setzen die Stadtwerke Heidelberg mit heidelberg ENERGIEDACH an.

heidelberg ENERGIEDACH bietet eine Paketlösung von der ersten Dachbegutachtung, über die Installation bis hin zur Wartung der PV-Anlage. Dazu gehört auch ein Stromtarif, der die Eigenstromversorgung berücksichtigt – Kunden können so bis zu 30 % ihrer jährlichen Energiekosten einsparen. Der Reststrom ist Grüner Strom-zertifizierter Ökostrom. Dadurch lösen die Kunden sogar noch weitere Investitionen in die Energiewende aus und erhalten rund um die Uhr echten Ökostrom. Kunden können die Anlagen wahlweise (für 18 Jahre) pachten oder direkt kaufen.

Link zum Video: Solarstrom selbst erzeugen mit heidelberg ENERGIEDACH

Heidelberg ENERGIEDACH zeigt, dass die Stadtwerke Heidelberg über den Tellerrand eines ‚traditionellen‘ Energieversorgers hinausschauen und sich mit einem zukunftsträchtigen Geschäftsmodell als System- und Serviceanbieter positionieren.
Das Konzept überzeugt: Allein 2015 wurden PV-Anlagen auf über 50 Eigenheimen installiert. Wegen der großen Nachfrage wird heidelberg ENERGIEDACH auch 2016 weitergeführt.

Mehr Informationen zu heidelberg ENERGIEDACH: www.swhd.de/ENERGIEDACH

Mehr Informationen zum Grüner Strom-zertifiziertem Ökostromprodukt heidlberg GREEN: www.swhd.de/heidelberg-green

Mai 2016: Mieterstrommodell mit Direktverbrauch der Stadtwerke Konstanz

Stadtwerke Konstanz realisieren innovatives Mieterstrommodell, mit dem Mieter lokal erzeugten Solarstrom direkt verbrauchen und damit Energiekosten sparen können.

Die wichtigsten Fakten auf einen Blick:

  • Förderung: ca. 150.000 €
  • Zeitpunkt der Förderung: 2015-2016
  • Gegenstand der Förderung: anteilig gefördert werden die Anpassung bestehender und Entwicklung neuer Software sowie die Errichtung von 4 Photovoltaikanlagen, einem Lithium-Ionen-Speicher und der Einsatz intelligenter Messtechnik
  • Technische Daten: 4 PV-Anlagen mit insges. 233 kWp, 1 Lithium-Ionen-Speicher 30 kWh, 4 Wohngebäude mit insges. 171 Wohneinheiten
  • Ziel: Entwicklung und Realisierung von Mieterstromprojekten, unter Einsatz erneuerbarer Energien und intelligenter Messtechnik, die die Differenzierung nach tatsächlicher Stromnutzung und Stromerzeugung auf Basis von 15-Minuten-Werten ermöglichen.


Quelle: Stadtwerke Konstanz

Link zur Grafik: So funktioniert das Mieterstrommodell

Das wünscht sich jeder Mieter: Mit Strom aus dezentraler Erzeugung können Bewohner eines Mietshauses in Konstanz ihre Energiekosten deutlich senken. Die Stadtwerke Konstanz haben ein Mieterstrommodell entwickelt, das als Meilenstein für den Ausbau der regionalen Stromerzeugung unter Berücksichtigung der Digitalisierung der Energiewirtschaft gesehen wird. Unterstützt haben die Stadtwerke das Projekt aus Fördermitteln ihres Grüner Strom-zertifizierten Ökostromprodukts SeeEnergie ÖkostromPlus.

Im März 2016 wurde das erste Mieterstromprojekt zusammen mit der städtischen Wohnungsbaugesellschaft WOBAK in deren Gebäude im Drechslerweg in Betrieb genommen. Im Mehrfamilienhaus sind neben 27 geförderten Mietwohnungen ein Kunden-Center der Sparkasse und ein Polizeiposten untergebracht. „Energiewende im Stromsektor bedeutet für uns vor allem den Ausbau hocheffizienter Kraft-Wärme-Kopplung und Photovoltaik. Mit dem von unserem Unternehmen entwickelten Mieterstrommodell ist es gelungen, die zukunftsträchtigen Geschäftsfelder Energieliefer-Contracting, Telekommunikation (Glasfaser) und Smart Metering erfolgreich miteinander zu verknüpfen“, berichtet Stadtwerke-Geschäftsführer Kuno Werner.

Ein Blockheizkraftwerk (BHKW) im Gebäude erzeugt neben Wärme auch Strom. Hinzu kommt eine Photovoltaikanlage mit 23 kWp auf dem Dach. Die Stadtwerke verkaufen den Strom aus beiden Anlagen direkt an die Mieter. Da der Strom nicht durch das öffentliche Netz geleitet werden muss, entfallen bestimmte Abgaben, Umlagen, Netznutzungsentgelte und die Stromsteuer. „Generell zeichnen sich Mieterstrommodelle durch geringere Energiepreise und geringere Preissteigerungs-Risiken sowie durch effiziente und ökologische Energiebereitstellung aus“, erläutert Gordon Appel, Leiter Produktmanagement bei den Stadtwerken.

Das Besondere an dem Mieterstrommodell ist die Differenzierung nach tatsächlicher Stromnutzung und Stromerzeugung auf Basis von 15-Minuten-Werten. „Hierdurch wird es für den Mieter möglich, anhand des tatsächlichen Stromverbrauchs und der unterschiedlichen Preise für Direktstrom und Reststrom finanziell zu profitieren und sein Verbrauchsverhalten an die Stromerzeugung anzupassen“, berichtet Appel. Derzeit wird das Modell in drei weiteren Neubauprojekten der WOBAK mit rund 140 Wohneinheiten umgesetzt. Geplant ist zudem die Ausweitung auf Bestandsgebäude.

Weitere Informationen zum Mieterstrommodell und dem zertifizierten Ökostromtarif SeeEnergie ÖkostromPlus finden Sie unter www.stadtwerke-konstanz.de

April 2016: E-CarSharing in Südbaden durch my-e-car

Energiedienst AG baut E-CarSharing mit Grüner Strom-zertifiziertem Ökostrom aus.

Die wichtigsten Fakten auf einen Blick:

  • Förderung: rund 40.000 €
  • Zeitpunkt der Förderung: 2014/2015
  • Gegenstand der Förderung: Co-Finanzierung von Ladesäulen für E-CarSharing und Solaranlagen in Südbaden
  • Technische Daten: 10 E-Schnellladesäulen (je 2 x 22 kW); 2 PV-Anlagen (25 bzw. 27 kWp)
  • Ziel: Förderung nachhaltiger Mobilität durch Aufbau einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur für E-CarSharing im ländlichen Raum mit zertifiziertem Ökostrom

In Südbaden können Privatkunden, Unternehmen und Kommunen seit Dezember 2014 in immer mehr Gegenden E-CarSharing nutzen, und zwar mit Grüner Strom-zertifiziertem Ökostrom. Der Ökostromanbieter Energiedienst AG ist mit seiner Ökostrommarke NaturEnergie Gold somit überall in Südbaden auch bei der Elektromobilität vertreten.

Im Rahmen des Modellprojektes my-e-car hat Energiedienst gemeinsam mit Kommunen und Unternehmen in der Region schrittweise ein flächendeckendes Ladesäulennetz aufgebaut, in dem ausschließlich Grüner Strom-zertifizierter Ökostrom getankt wird. „Die Verdichtung von Ladesäulen und Elektrofahrzeugen in einer so großen Region wie Südbaden, verbunden mit dem Angebot für E-CarSharing durch my-e-car, ist beispielhaft über Deutschland hinaus“, freut sich Martin Steiger, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Energiedienst Holding AG.

Über 50 öffentlich zugängliche Ladesäulen sind bereits in Betrieb. Zehn davon wurden über das zertifizierte Ökostromprodukt NaturEnergie Gold gefördert. Begleitend dazu bezuschusste Energiedienst zwei neue PV-Anlagen in der Region ebenfalls mit Fördergeldern aus der Grüner Strom-Zertifizierung, um die notwendige Verknüpfung von E-Mobilität mit Ökostrom zu untermauern.

Das Fahren mit my-e-car ist unkompliziert. Lediglich eine kostenlose Online-Registrierung, eine Kreditkarte sowie eine Zugangskarte sind notwendig, dann kann im Web, per App oder auch mal telefonisch gebucht werden. Der zertifizierte Ökostrom für die E-Autos stammt übrigens aus dem Wasserkraftwerk Wyhlen, also direkt aus der Region.

Mehr Informationen zum Projekt: www.my-e-car.de

März 2016: PV-Ausbau in Brasilien mit FundoSolar

In einem Pilotprojekt fördert der Grüner Strom Label e.V. (GSL) seit 2013 den Solarausbau in Brasilien.

Die wichtigsten Fakten auf einen Blick:

  • Förderung: insgesamt 45.000 €; Zuschuss pro Anlage abhängig von Anlagengröße
  • Zeitpunkt der Förderung: 2013-2016
  • Beginn der Umsetzung: Juni 2014
  • Gegenstand der Förderung: Solaranlagen für Privatleute und kleine und mittelständische Unternehmen
  • Technische Daten: bisher 40 Solaranlagen mit je max. 5 kWp
  • Ziel: Interesse für Solaranlagen bei der brasilianischen Bevölkerung wecken

Da der Klimaschutz eine globale Aufgabe ist, tritt der Grüner Strom Label e.V. auch weltweit für eine umweltfreundliche Energieversorgung ein. Das einzigartige Förderprogramm Fundo Solar wurde gemeinsam mit der brasilianischen Nichtregierungsorganisation Instituto Ideal  und der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH  geschaffen und ist eine Erfolgsgeschichte. Das Grüner Strom-Label unterstützt mit Geldern aus der Ökostromzertifizierung seit 2013 den Solarfonds, der die erneuerbare und dezentrale Energieversorgung Brasiliens vorantreibt.

Die Fördergelder fließen in den Solarfonds, mit dem vor Allem ein Anreiz für Privatleute und kleine sowie mittelständische Betriebe geschaffen wird, eigenen Solarstrom zu produzieren und in das brasilianische Netz einzuspeisen. Ausgelöst durch die Zuschüsse in Höhe von 45.000 Euro, die aus Deutschland kamen, wurden in Brasilien bereits mehrere Hunderttausend Euro in neue Anlagen investiert

Peter Krenz, der das Projekt im Auftrag der GIZ vor Ort koordiniert, freut sich über das große Interesse in Brasilien: „Das Beispiel dieser bisher in Brasilien einmaligen Finanzierung zeigt eine sehr positive gemeinsame Entwicklung mit Hilfe des Fundo Solar.“ Erst kürzlich konnte Peter Krenz auf einem Seminar der Auslandshandelskammer (AHK) in Porto Alegre über die positive Entwicklung durch den Fundo Solar berichten.

In den Jahren 2014 und 2015 konnten so rund 40 Photovoltaik-Kleinanlagen unterstützt werden. Viele Beispiele in ganz Brasilien zeugen also schon jetzt von der erfolgreichen Entwicklung. Diese Erfolgsgeschichte  soll weitergehen. Die Projektpartner um den GSL e.V. haben erst kürzlich vereinbart, die Zusammenarbeit bis Mitte 2016 zu verlängern.

Februar 2016: PV-Balkonkraftwerke des MetropolSolar Rhein-Neckar e.V.

Der Verein MetropolSolar Rhein-Neckar e.V. erhielt Fördergelder aus der Grüner Strom-Zertifizierung für die Installation von Mini-Solaranlagen.

Die wichtigsten Fakten auf einen Blick:

  • Förderung: knapp 7.000 €
  • Zeitpunkt der Förderung: Sommer 2015
  • Beginn der Umsetzung: Sommer 2015
  • Gegenstand der Förderung: 10 Mikro-PV-Systeme
  • Technische Daten: pro Modul 250 Watt Leistung und 2,5 kWp
  • Ziel: Entwicklung einer einfachen Genehmigungspraxis zur Inbetriebnahme der Systeme



Die Mitglieder von MetropolSolar e.V. haben eine Vision: Jeder Normalbürger soll mit geringem Aufwand ein Mini-Solarkraftwerke zur Reduktion seines Strombezuges nutzen können. Auch Mieter ohne eigenes Haus und Dach könnten so selbst ihren Strom erzeugen, zum Beispiel auf ihrem Balkon.

Zusammen mit Testnutzern setzt sich MetropolSolar für eine ordentliche Genehmigung von Netzbetreibern zur Inbetriebnahme der Systeme ein. Bisher ist das meist schwierig, da für die neuen Systeme verlässliche Regelungen fehlen und technische sowie rechtliche Voraussetzungen oft unklar sind.

Mittlerweile ist das Projekt in vollem Gange: Mehrere Testmodule wurden an verschiedenen Orten der Metropolregion Rhein-Neckar in Betrieb genommen, weitere sind kurz davor. Die bisherigen Erfahrungen sind ganz unterschiedlich: Von rechtlichen Auseinandersetzungen bis hin zur problemlosen Abwicklung und gar aktiver Unterstützung ist alles dabei. Die Testnutzer und MetropolSolar tauschen sich regelmäßig über ihre Erfahrungen aus und haben bereits jetzt viel gelernt.

Mehr Informationen finden Sie auf der Website von MetropolSolar.

Anschaulich erklärt werden die Balkonkraftwerke in einem Beitrag der WDR-Sendung markt.

Für das Engagement erhielt der Verein im Jahr 2015 den deutschen Solarpreis von EUROSOLAR.

Weitere Projektbeispiele

Regenerative Stromerzeugungsanlagen (EE-Anlagen)
Freiflächen-Solaranlage in Langenbach
Solarpark im Nürnberger Land
Windpark in Oberfranken
PV-Freiflächenanlage in Heidelberg
Bürgersolaranlage in Sinsheim
Kleinwindkraftanlage für Düsseldorfer Kindergarten
Solarstromanlage in Leipzig
Biogasanlage in Oberfranken
PV-Anlage für Bistum Fulda: Energie-Partnerschaft mit der RhönEnergie Fulda
Windpark in der Region Regensburg

EE-Anlagen plus Innovation und/oder Kommunikation bzw. Effizienz
PV-Anlage mit Energiespeicher in Dietfurt
Pilotprojekt bei Heidelberg: Ökostrom vom eigenen Dach

Zukunftsprojekte, neue Technologien

Elektrotankstellen in Konstanz
Fernwirktechnik für Biogasanlagen
Smart Grid-Projekt in Frankfurt
Elektrotankstelle in Hiltpoltstein
Batteriespeicher an Frankfurter Schule als optimierte Speicherlösung

Entwicklungszusammenarbeit
Kleinwindräder in Tansania
Biogasanlagen in Kenia
Solaranlage auf Krankenstation in Gambia
Photovoltaikanlage auf kubanischer Forschungsstation
PV-Schulungszentrum Casa Solar in Brasilien
Solaranlagen für neues Kinderschutzzentrum in Togo
Enspire Award 2015 geht an die Stiftung Solarenergie

Sonstiges (Kommunikation/Bildung)
Klimawerkstatt: Bildungsprojekt für Umwelt- und Klimaschutzprojekte von Auszubildenden
Initiative grüne Zukunft: Wat nu? Gefördertes Nachhaltigkeits-Magazin aus Kiel gedruckt
Initiative Grüne Zukunft: JGW-NachhaltigkeitsAkademie 2015
Initiative Grüne Zukunft: Podiumsdiskussion zum Klimawandel mit ZIMT
Initiative grüne Zukunft: Unterstützung des Studentenprojekts Magdeburg mag's nachhaltig
Initiative grüne Zukunft: Unterstützung des Projektes Solarlauti der studentischen Initiative Bauraum
Gründung und Podiumsdiskussion der Bürger-Energie-Genossenschaft Köllertal

Effizienz
Stromeffizienter Haushalt von den Städtischen Werken Lauf
Energieeffizienzprogramm Stadtwerke Konstanz
Effizienzsteigerung bei Biogasanlage
Pumpentausch-Initiative für mehr Energieeffizienz

* Förderprojekte wurden mit Geldern aus dem GSL-Fonds co-finanziert.

  • Geförderte Projekte 2014 - März 2015
  • Geförderte Projekte 2013

Download
Geförderte Projekte 2014/2015
Geförderte Projekte 2013

Hinweis zu den Statistiken
Es kann sich bei der veröffentlichten Statistik um eine vorläufige Bilanz handeln.  Da die Zertifizierung rückwirkend durchgeführt wird, sind die aktuellsten Jahre ggf. noch nicht oder noch nicht vollständig erfasst, sofern die Audits noch nicht vollständig abgeschlossen wurde.

Für weitere Informationen und bei Rückfragen steht Ihnen gern zur Verfügung:

Foto Antje Fehr

Antje Fehr (Dipl.-Ing. Umweltschutz FH)

Produktmanagerin Grüner Strom- und Grünes Gas-Label
Ansprechpartnerin für die Bereiche: Biogaszertifizierung, Ökostromzertifizierung, Fördermittelverwendung
Tel. 0228 9266711
E-Mail: a.fehr(at)gruenerstromlabel.de