Kriterienkatalog

Unabhängige

Der Kriterienkatalog ist für alle einsehbar. Die Einhaltung wird von einem unabhängigen Institut validiert.

Zertifizierung nach

Der Zertifizierung liegt ein detaillierter Kriterienkatalog zu Grunde, der regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst wird.

höchsten Umweltstandards.

Die unabhängigen Umweltgutachter GUT Cert überprüfen die mit den Umwelt- und Verbraucherverbänden entwickelten Kriterien.

 

 

Die Kriterien des Grüner Strom-Labels

Anforderungen an die Stromlieferung 

Der Stromanbieter muss echten Ökostrom bei einem regenerativen Kraftwerk einkaufen und das mit einem Liefervertrag und einem Herkunftsnachweis belegen.

Mindestförderbetrag

Ein verbrauchsabhängiger Mindestförderbetrag muss investiert werden. Bei Verbrauchern bis 10.000 kWh pro Jahr sind das z.B. 0,5 Cent/kWh.

Kopplung

Ein Herkunftsnachweis vom Umweltbundesamt alleine reicht nicht aus. Zusätzlich muss es eine Kopplung mit der zugrunde liegenden Strommenge geben.

Anforderungen an die Projektförderung

Die Fördermittel können in verschiedene Projekte investiert werden, die den Umbau in eine regenerative Energieversorgung unterstützen und beschleunigen.

Fördermöglichkeiten

Erneuerbare-Energien-Anlagen (Windkraft, Sonnenkraft, ...)
Zukunftsprojekte
Energieeffizienzmaßnahmen
Entwicklungszusammenarbeit

und mehr...

Anforderungen an das anbietende Unternehmen

Das Grüner Strom-Label wird für ein Ökostromprodukt vergeben, nicht für den Anbieter an sich, doch gelten für diesen trotzdem Regeln:

Beteiligung an Atomkraftwerken

Das Label wird nicht erteilt, wenn Unternehmen Beteiligungen an Atomkraftwerken haben oder neue Beteiligungen an Kohlekraftwerken erwerben.

Transparenz

Das Unternehmen ist verpflichtet, getrennte Buchführung für die zertifizierten Produkte zu führen und das Produkt transparent und verständlich zu kommunizieren.

 

 

Die Pflichten, die mit der Zertifizierung verbunden sind, werden detailliert geregelt. Erfahren Sie mehr über den Zertifizierungsprozess.

Mehr

Der Kriterienkatalog

In diesem Katalog sind alle relevanten Kriterien festgehalten.

Ablauf: Alle zwei Jahre werden die zertifizierten Ökostromprodukte anhand des Grüner Strom-Kriterienkatalogs überprüft und die Ergebnisse in Gutachten zusammengefasst. Die Gutachten werden von einem externen, unabhängigen Institut überprüft.

Ausschlusskriterien

Ausschlusskriterien sind solche, die bei nicht-Erfüllung keine Zertifizierung zulassen.

  • Beteiligung des Unternehmens an Atomkraftwerken
  • Fehlende Kopplung von Herkunftsnachweis und Stromlieferung
  • Fehlende Fördermaßnahmen in Energiewendeprojekte



    Unser Modell der Ökostrom-Zertifizierung

    Fast jeder Energieversorger bietet seinen Kunden heute Ökostrom an. Die zahlreichen Ökostromprodukte unterscheiden sich jedoch deutlich voneinander.

    Ökostrom zu beziehen ist dann sinnvoll, wenn der Verbraucher mit seiner Kaufentscheidung für einen zusätzlichen Umweltnutzen sorgt. Ein zusätzlicher Umweltnutzen entsteht dann, wenn die Energiewende aktiv unterstützt wird. Bei vielen Ökostromangeboten ist das nicht der Fall. 

    Bei der Grüner Strom-Zertifizierung handelt es sich um ein sogenanntes "Fondsmodell mit Händlerkomponente".

    Fondsmodell

    Der Energieversorger verpflichtet sich dazu, mit einem festen Betrag je Kilowattstunde die Energiewende zu unterstützen. Die Fördergelder fließen in Ökokraftwerke, die besonders hohe Umweltstandards erfüllen, und in infrastrukturelle Maßnahmen, die die Systemintegration erneuerbarer Energien voranbringen. Auch Energieeffizienzmaßnahmen können bezuschusst werden.

    + Händlerkomponente

    Darüber hinaus muss der Energieversorger seinen Kunden zu 100 % Strom aus erneuerbaren Quellen liefern. Zertifikate, die unabhängig von einer physischen Stromlieferung gehandelt werden, werden dabei nicht anerkannt.

    Grüner Strom-Labelnehmer werden


    Kontakt:

    Antje Fehr
    (Dipl.-Ing. Umweltschutz FH)

    Leiterin Grüner Strom-Zertifizierung

    Telefon: 0228 / 522 611-92
    E-Mail: a.fehr(at)gruenerstromlabel.de