Dialogforum Naturverträgliche Energiewende

Das Grüner Strom-Label für Ökostrom mit Mehrwert und das Grünes Gas-Label für umweltverträgliches Biogas

Verbraucher*innen werden mit unzureichenden Ökostrom-Gütesiegeln in die Irre geführt / Bestnoten erhalten die Ökolabels der Umweltverbände, Grüner Strom und Grünes Gas / Forderung nach Labels, die Naturverträglichkeit garantieren

Über 15 Millionen Haushalte beziehen in Europa inzwischen Ökostrom, doch viele vermeintlich grüne Tarife liefern weder echten Ökostrom noch führen sie zu einem Ausbau erneuerbarer Energien. Verbraucherinnen und Verbraucher können sich somit nur auf wenige Ökostromlabels verlassen.

Doch wie wichtig sind Verbraucher*innen Ökostrom- und Biogassiegel?
Im Rahmen des Dialogforums Naturverträgliche Energiewende führte der Grüner Strom Label e.V. 2017 eine nicht-repräsentative Online-Umfrage durch. Es beteiligten sich etwa 250 Teilnehmer*innen, die zum Thema Vereinbarkeit von Naturverträglichkeit und Erneuerbare-Energien befragt wurden.

Bereits veröffentlicht sind Ergebnisse zu den Themen solare Energieerzeugung, Windenergieanlagen, Nutzung von Biomasse in Biogasanlagen und Aspekte der Energiewende. Nun folgen abschließend die Ergebnisse zur Bedeutung von Ökostrom- und Biogaslabels. Thematisiert wird nicht nur die Gefahr des Greenwashings, sondern auch Untersuchungen von Verbraucherorganisationen zu empfehlenswerten Ökoenergiesiegeln.

Insgesamt wird deutlich, dass weiterhin die Notwendigkeit für anspruchsvolle Ökoenergiesiegel besteht, die sowohl als Transparenzmerkmal für die Verbraucher im komplexen Strommarkt dienen als auch zur Gestaltung der Energiewende beitragen. Der Konsens ist, dass Gütesiegel den naturverträglichen Ausbau von erneuerbaren Energie-Anlagen vorantreiben.


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