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10 Anbieter von Grüner Strom-zertifiziertem Ökostrom reichen freiwillige Auskünfte zur nachhaltigen Unternehmenspolitik ein.

Die ersten 10 Anbieter von Grüner Strom-zertifiziertem Ökostrom reichen Unterlagen zur nachhaltigen Unternehmenspolitik ein

Im Zertifizierungsprozess 2017 wurde erstmals das freiwillige Kriterium zur nachhaltigen Unternehmenspolitik abgefragt (Ziffer 4.7): Dabei werden die Energieanbieter um Auskunft gebeten, ob die Zertifizierung des Ökostromproduktes mit Grüner Strom-Label in eine nachhaltige Unternehmenspolitik eingebettet ist, im ökologischen, ökonomischen und sozialen Sinne.

Indikatoren für eine positive Bewertung sind beispielsweise, ob sich der Anbieter aktiv für eine ökologische und effiziente Energieversorgung einsetzt, nachhaltig und solide wirtschaftet oder mit Kunden und Mitarbeitern verantwortungsvoll umgeht.

Als Nachweise können unter anderem aktuelle Nachhaltigkeitsberichte, Unternehmenszertifikate (EMAS, ISO 14001 etc.) oder Belege für ergänzende Beratungsangebote vorgelegt werden. Sofern Energieanbieter Selbstauskünfte zu dem freiwilligen Kriterium einreichen, werden die entsprechenden Unterlagen auf der Internetseite veröffentlicht.

In der Zertifizierungsrunde 2017 wurde die Grüner Strom-Zertifizierung bei 17 Anbietern überprüft. Zehn Versorger legten Unterlagen in Bezug auf das Kriterium vor, die nun veröffentlicht wurden. Der Grüner Strom Label e.V. gibt damit keine inhaltliche Bewertung der Aktivitäten des Energieanbieters ab. Interessierte Kund*innen können sich so eine eigene Meinung bilden, ob ein Anbieter aus ihrer Sicht das zertifizierte Produkt in eine nachhaltige Unternehmenspolitik einbettet.


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