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Seit Januar 2015 bietet das Grüner Strom-Label besondere Fördermöglichkeiten – nicht nur für Projekte von Bürgerenergiegenossenschaften, sondern auch für deren Gründung. So soll eine dezentrale Energiewende gefördert werden. Wie wichtig Bürgerenergie für die Energiewende ist, zeigt eine neue Studie des Institutes trend:research.

Laut einer neuen Studie sind Privatpersonen die wichtigsten Investoren für Erneuerbare Energien-Anlagen / Mit dem Grüner Strom-Label werden Bürgerenergie-Genossenschaften gefördert, schon bei ihrer Gründung

Ziel des Grüner Strom Label e.V. ist es, die Teilhabe und Akzeptanz der Energiewende durch bürgernahe Projekte zu vergrößern. Seit Januar 2015 bietet das Grüner Strom-Label besondere Fördermöglichkeiten – nicht nur für Projekte von Bürgerenergiegenossenschaften, sondern auch für deren Gründung. So soll eine dezentrale Energiewende gefördert werden. Wie wichtig Bürgerenergie für die Energiewende ist, zeigt eine neue Studie des Institutes trend:research: Privatpersonen gehört in Deutschland knapp ein Drittel der installierten Leistung zur nachhaltigen Stromproduktion.

Die Basis für Akzeptanz und Engagement beim Ausbau Erneuerbarer Energien sei abhängig von den Beteiligungs- und Investitionsmöglichkeiten der Bürgerinnen und Bürger, so der Geschäftsführer Philipp Vohrer der Agentur für Erneuerbare Energien. Durch die Teilhabe der Bevölkerung erhalten Erneuerbare Energien die notwendige Unterstützung vor Ort. Dies sei für den weiteren dynamischen Ausbau Erneuerbarer Energien in Deutschland essentiell.

Erfolgreiches Beispiel bürgerlichen Engagements ist die Bürgerenergiegenossenschaft Köllertal. Nicht nur ihre Gründung, sondern auch mehrere Energieprojekte wurden durch Grüner Strom-Gelder gefördert und umgesetzt.


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