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Die Mehrheit der Befragten ist der Meinung, dass Windkraftanlagen bei guter Planung und bedachter Standortwahl naturverträglich betrieben werden können.

Online-Umfrage zu Naturverträgliche Energiewende: Befragten mehrheitlich der Meinung, dass Windenergieanlagen und Naturverträglichkeit miteinander vereinbar sind

Die Förderung einer ökologischen Energieversorgung ist Leitbild und Vision des Grüner Strom Label e.V. Logische Konsequenz ist, dass in den Kriterien der beiden Gütesiegel Grüner Strom und Grünes Gas Kriterien für den dezentralen, naturverträglichen Ausbau erneuerbarer Energien verankert sind. Die zertifizierten Ökostrom- und Biogasprodukte heben sich damit von der breiten Masse vermeintlich grüner Energieprodukte ab, denn bei den meisten Produkten spielt das Thema Naturverträglichkeit kaum eine Rolle.

Im Rahmen des Dialogforums Naturverträgliche Energiewende führte der Grüner Strom Label e.V. 2017 eine nicht-repräsentative Online-Umfrage durch. Es beteiligten sich etwa 250 Teilnehmer*innen, die zum Thema Vereinbarkeit von Naturverträglichkeit und Erneuerbare-Energien befragt wurden.

Bereits Anfang Juni veröffentlichten wir die ersten Teilergebnisse der Umfrage rund um das Thema solare Energieerzeugung. Jetzt folgen die Ergebnisse zum zweiten Abschnitt, der sich mit Windenergie und Windenergieanlagen auseinandersetzt.

Generell sind die Befragten mehrheitlich der Meinung, dass Windenergieanlagen und Naturverträglichkeit ‚voll und ganz‘ vereinbar oder ‚eher vereinbar‘ sind. Bei On-Shore-Anlagen und Kleinwindenergieanlagen teilen sogar 80 Prozent diese Ansicht. Die Zustimmung gegenüber Off-Shore-Anlagen fällt mit zwei Dritteln etwas geringer aus.

Die große Zustimmung deutet darauf hin, dass Windenergieanlagen bei entsprechend vorausschauender Planung und Umsetzung, gut geeignet sind, um Ökostrom naturverträglich zu produzieren, ähnlich wie bei Photovoltaikanlagen.

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