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Dörfer umsiedeln und dem Klimawandel mit Kohle einheizen gehört nicht zum allgemeinen Verständnis von Gemeinwohl. (Foto: NATURSTROM AG)

Umfrage der NATURSTROM AG zeigt deutliche Ergebnisse / Gemeinwohl heißt, aus der Kohle bis 2020 auszusteigen

Zwei bedeutende Schlüsselergebnisse bringt die repräsentative Umfrage der NATURSTROM AG hervor: Erstens, 73 Prozent der Befragten stimmen zu, dass die zwölf ältesten Braunkohlekraftwerke bis 2020 aus Klimaschutzgründen abgeschaltet werden sollen. Dass diese Stilllegungen energiewirtschaftlich machbar sind, zeigt neben mehreren Studien auch ein Papier des Bundeswirtschaftsministeriums und Bundesnetzagentur von 2017.

Zweitens bewerten anschließend 62 Prozent der Befragten einen weiteren Braunkohleabbau als nicht zwingend notwendig und sehen diesen in Zeiten der Energiewende für die Energieversorgung als unnötig und nicht dem Gemeinwohl dienend.

Um die Energiewende nachhaltig voran zu bringen, ist der Ausbau von neuen regenerativen Energieanlagen dringend erforderlich. Alle Energieversorger, die ein Grüner Strom-zertifiziertes Ökostromprodukt anbieten, sind dazu verpflichtet, feste Förderbeträge je verbrauchter Kilowattstunde Ökostrom in Energiewende-Projekte zu investieren. So wird auf eine 100 prozentige Energieversorgung durch erneuerbare Energien in Deutschland hingearbeitet.

Die NATURSTROM AG bewertet die obigen Ergebnisse als brisant, „weil das unterstellte Gemeinwohl die rechtliche Grundlage für die Umsiedelung und Enteignung tausender Menschen in den Braunkohlegebieten bildet.“


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