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Jeder kann solar – Mainova AG nutzt das Potenzial der Frankfurter Dächer und errichtet seit 2015 Solaranlagen auf Mehrfamilienhäusern (Foto: Mainova AG)

Mainova AG ausgezeichnet für Mieterstromprojekte mit dem Deutschen Solarpreis / Mieterstrom verbreitet sich mit Hilfe des Grüner Strom-Label immer schneller / Kosten- und Energieeinsparung sowie geschärftes Bewusstsein durch bürgernahe Projekte

Für den wertvollen Beitrag für den Ausbau von Mieterstrom im urbanen Raum wurde die Mainova AG - in der Kategorie Städte/Gemeinden, Landkreise, Stadtwerke - mit dem Deutschen Solarpreis ausgezeichnet. Der Deutsche Solarpreis wird seit 1994 von der Europäischen Vereinigung für Erneuerbare Energien (Eurosolar) verliehen. Zusammen mit der Energieagentur NRW wurden die Gewinner in acht Kategorien am 14. September in Gelsenkirchen geehrt.

„Mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien im urbanen Raum unterstützt Mainova aktiv den Klimaschutz. Gleichzeitig erhalten erstmals auch Mieter die Möglichkeit, aktiv am zukunftsweisenden Umbau der Energieversorgung zu partizipieren. Denn im Gegensatz zu privaten Hausbesitzern war es in Wohnungen lange Zeit nicht möglich, Solarstrom vom eigenen Dach zu beziehen“, erklärt Bodo Becker, Stabsstellenleiter Operations bei der Mainova AG.

Mieterstromprojekte erreichen mehrere Ziele gleichzeitig: Der Sonnenstrom vom eigenen Dach kann günstiger angeboten werden als Ökostrom aus dem öffentlichen Netz und durch die geringere Ein- und Ausspeisung werden die Netze zusätzlich entlastet. Außerdem steigt das Bewusstsein für den eigenen Energieverbrauch und gibt den Bewohnern die Chance, ihr Nutzungsverhalten an die Energieproduktion anzupassen. Das führt auf lange Sicht zu einer gewünschten und erforderlichen Energieeinsparung.

Dieses Potenzial nutzt die Mainova AG seit 2015 und hat bisher 225 Solaranlagen auf Mehrfamilienhäusern errichtet, die zusammen über 2.000 Tonnen CO2 im Jahr einsparen. Mit einer Gesamtleistung von rund fünf Megawatt produzieren sie jährlich 4,8 Millionen Kilowattstunden Strom. Dies entspricht dem durchschnittlichen Bedarf von 2.000 Haushalten. 173 dieser Anlagen wurden über das Grüner Strom-Label gefördert. Sie haben eine Gesamtleistung von 3.245 kWp.

Energieversorgungsunternehmen, die einen Grüner Strom-zertifizierten Ökostromtarif anbieten sind verpflichtet, einen Mindestbetrag pro verkaufter Kilowattstunde in Energiewendeprojekte zu investieren. Mieterstromprojekte sind eine tolle Möglichkeit, diese Förderbeträge sinnvoll zu nutzen. So haben bisher mehr als fünf Energieanbieter Mieterstromprojekte mit Fördergeldern des Grüner Strom-Labels umgesetzt.
Unter anderem auch Polarstern, die mit ihrem Mieterstromprojekt in der Weststadt Esslingen ein spannendes Beispiel für ein klimaneutrales Stadtquartier geschaffen haben – mehr dazu auch auf unserem Energiewendeforum am 28. Oktober in Bonn.

Smartes Mieterstromprojekt - das Aktiv-Stadthaus im Herzen von Frankfurt (Foto: Mainova AG).
Natürlich kommen auch Elektroautos bei diesem Wohnprojekt nicht zu kurz (Foto: Mainova AG).

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