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Mieterstromstudie mit Fokus auf Bürgerenergiegenossenschaften, Best-Practice-Beispielen und konkreten Handlungsempfehlungen.

Mieterstromstudie legt Fokus auf Bürgerenergiegenossenschaften / Best-Practice-Beispiele und Handlungsempfehlungen für Entscheidungsträger und Multiplikatoren aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft

Die zentrale Zielsetzung der Potentialstudie „Zukunftsfeld Mieterstrommodelle – Potentiale von Mieterstrom in Deutschland mit einem Fokus auf Bürgerenergie“ ist es, einen fundierten Beitrag zur Einschätzung der Transformationspotentiale, Erfolgsfaktoren und Umsetzungsherausforderungen bei Mieterstrommodellen zu leisten. Dazu werden sowohl quantitative als auch qualitative Potentiale von Mieterstrom in Deutschland beschrieben. Ein Schwerpunkt liegt auf Bürgerenergiegenossenschaften, die als typische Akteure einer bürgergetragenen Energiewende gelten.

Berücksichtigt wurden alle relevanten Handlungsfelder für Entscheidungsträger und Multiplikatoren aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Dazu zählen ökonomische, politische, rechtliche, soziale und technische (hier mit einem perspektivischen Schwerpunkt auf der Blockchain-Technologie) Themenfelder sowie der Wissensaustausch anhand von Best-Practice-Beispielen.

Besonderes Augenmerk legt die Studie auf genossenschaftlich organisierte Mieterstromprojekte und damit verbundene Handlungsvorschläge wie Entbürokratisierung für Kleinprojekte mit Prosumentenausrichtung, steuerliche Erleichterungen bei Selbstversorgung oder Förderung ehrenamtlichen Engagements. Die Studie enthält zudem verschiedene Fallbeispiele genossenschaftlicher Mieterstromprojekte.

Abschließend werden auch Perspektiven der Blockchain-Technologie für die Energiewirtschaft gezeichnet und erste Praxisbeispiele vorgestellt. Interessant ist das Fazit zum Einsatz von Blockchain in Mieterstrom.

Die Potentialstudie „Zukunftsfeld Mieterstrommodelle – Potentiale von Mieterstrom in Deutschland mit einem Fokus auf Bürgerenergie“ wurde von einem Projektteam der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg (UOL), der innova eG sowie dem Institut für Ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) erstellt.


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