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Der 22. September ist der autofreie Tag. Die Deutsche Umwelthilfe ist einer von sieben Trägerverbänden des Grüner Strom Label e.V. und unterstützt in Sachen Energiewende.

Am weltweiten Aktionstag „Autofreier Tag“ wird Platz gemacht für Fußgänger*innen, Fahrradverkehr sowie Bus und Bahn. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) ist seit Mitte des Jahres neuer Träger des Grüner Strom Label e.V. und nimmt sich unter anderem der Verkehrswende an. Die Gütesiegel Grüner Strom und Grünes Gas sind die einzigen Ökoenergielabels in Deutschland, die von führenden Umwelt- und Verbraucherverbänden empfohlen und getragen werden.

Heute ist der weltweite „autofreie Tag“. Die Aktion soll zeigen: es geht auch ohne Auto. Gründe dafür, das Auto in der Garage zu lassen, gibt es viele. Weniger Autos produzieren weniger Abgase, Lärm, Klimaschäden und Unfälle. Die durch den Verkehr entstehende und Stickstoffdioxid-Belastung ist zum Beispiel eine der Ursachen für Luftverschmutzung. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH), der neue Träger des Grüner Strom Label e.V., möchte eine Verkehrswende in den Städten initiieren und sie damit lebenswerter machen. Konkret heißt das: Weg von viel Automobilverkehr und stattdessen hin zu mehr Bus, Bahn und Radverkehr.

Für die Mobilitätswende setzt sich auch der Grüner Strom Label e.V. ein. Kernkriterium der Gütesiegel Grüner Strom und Grünes Gas ist, dass Energieanbieter mit einem festen Betrag je verkaufter Kilowattstunde den Ausbau erneuerbarer Energien fördern. Damit wurden bereits mehr als 1.600 Energiewende-Projekte kofinanziert, darunter auch Projekte zur Förderung der Mobilitätswende.

Verkehr ist nur eins von vielen Themen, denen sich die DUH zuwendet. Die Organisation fokussiert sich insbesondere auch auf den Energiesektor, der mit mehr als 40 Prozent der CO2-Emissionen weltweit eine Schlüsselrolle im Kampf gegen den Klimawandel hat. Ebenso wie der Grüner Strom Label e.V. sieht die DUH die Dringlichkeit im Umbau des Energiesystems und setzt sich auf vielfältige Weise für eine gerechte Energiewende ein. Sie vermittelt z.B. bei dem Stromnetzausbau, schafft Aufmerksamkeit für Klimaschutz in Gebäuden, oder unterstützt kommunale Energieversorger bei der Aufstellung und Optimierung ihrer Klimaschutzstrategien und fördert eine klimaschonende Quartiersentwicklung.

Für die Erreichung ihrer Ziele mobilisiert die DUH die Öffentlichkeit und spricht auch unbequeme Wahrheiten aus. Zudem ist die Umwelt- und Verbraucherschutzorganisation befugt, Verstöße gegen das Gesetz, gegen den unlauteren Wettbewerb und andere Verbraucherschutzgesetze zu verfolgen. Dabei kritisiert die DUH verbesserungswürdige Zustände nicht nur, sondern zeigt neue Perspektiven auf und handelt aktiv.

Als Trägerverband gestaltet die DUH durch ihre ehrenamtliche Arbeit in der Mitgliederversammlung die Zertifizierung des Grüner Strom-Labels und Grünes Gas-Labels maßgeblich mit. Änderungen in den Kriterien beispielsweise – der wichtigsten inhaltlichen Grundlage der Labels – müssen von allen Trägerverbänden diskutiert und genehmigt werden. Neben der DUH gibt es sechs weitere Trägerverbände, darunter führende Umwelt- und Verbraucherverbände. Mehr Informationen gibt es hier.


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