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Der Markt grüner Wärmepumpentarife steckt noch in den Kinderschuhen. Ob es sich bei einem Wärmepumpentarif wirklich um Ökostrom handelt, zeigt das Grüner Strom-Label.

Mehrheit der Wärmepumpentarife wird als Ökostrom verkauft, ohne dass es der Energiewende nützt / Grüner Strom-Label garantiert den Zubau an erneuerbaren Energien

In Deutschland sind inzwischen rund 800.000 Wärmepumpen installiert. Dadurch wächst der Strombedarf zum Heizen. Werden die Wärmepumpen nicht mit Ökostrom betrieben, verursacht das CO2-Emissionen. "Wärmepumpen können am Ende bei niedrigem Wirkungsgrad sogar mehr CO2 verursachen als moderne Erdgas- oder Ölheizungen", erklärt Florian Henle, Geschäftsführer des Ökoenergieversorgers Polarstern.

Der Markt grüner Wärmepumpentarife steckt noch in den Kinderschuhen. Zwar wird die Mehrheit der Wärmepumpentarife als Ökostrom verkauft. Ob es sich jedoch wirklich um Ökostrom handelt oder einfach nur um Kohle- und Atomstrom, der durch zugekaufte Öko-Zertifikate grün gefärbt wird, ist zweifelhaft. Abhilfe schafft hier das Grüner Strom-Label.

Das Ökostromlabel stellt sicher, dass auch wirklich Ökostrom eingekauft wird und der Energieversorger in die Energiewende investiert, bspw. durch den Ausbau von Wind- und Solaranlagen oder die Umsetzung von Mieterstromprojekten. Insgesamt konnten so bereits mehr als 1.300 Energiewende-Projekte realisiert und co-finanziert werden. Verbraucher*innen, die Wärmepumpentarife mit dem Grüner Strom-Label verwenden wie Polarsterns ‚Wirklich Ökostrom‘, können somit sicher sein, dass sie mit ihrem Strombezug CO2-Emissionen einsparen und die Energiewende fördern.


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