Ausgewählte Förderprojekte

Solaranlage auf dem Dach des Generationenhof Landau im Rahmen des Projekts "So(lar) wollen wir leben!" (Foto: Landauer Wohnungsbau-Gemeinschaft)

Der Generationenhof Landau hat im Frühjahr 2021 ein Solarprojekt gestartet und heute eine installierte Solaranlage. Die Bewohner*innen können sich größtenteils selbst mit Strom versorgen und leisten einen wichtigen Beitrag zur Energiewende. Unterstützt wurde das Solarprojekt durch das Förderprogramm „SolidarSolar“ mit Geldern des Grüner Strom-Fonds.

Im Sommer 2021 realisierte der Generationenhof Landau das Solarprojekt „So(lar) wollen wir leben!“ und bekam eine neue Solaranlage auf die zwei Dächer der Mehrfamilienhäuser. Die Anlage besteht aus 132 Modulen zur Erzeugung von 43.000 Kilowattstunden Solarstrom, die eine Autarkiequote von über 70 Prozent ermöglichen sollen. Dieses Projekt zeigt, wie Energieerzeugung mit Wertschöpfung vor Ort funktionieren kann, ganz ohne den Verbrauch fossiler Energieträger und der damit verbundenen Schädigung der Umwelt und des Klimas. Finanziert wurde die Solaranlage teilweise aus eigenen Mitteln, privaten Darlehensgebern und durch Fördergelder des Grüner Strom Label e.V..

Der Generationenhof Landau

Der Generationenhof Landau ist eine kleine Genossenschaft, die durch bürgerliches Engagement von der Landauer Wohnungsbau-Gemeinschaft (Lawoge eG) ins Leben gerufen wurde. Es handelt sich um ein Projekt von Menschen, die Solidarität schätzen und gemeinschaftlich mit vielen Möglichkeiten für Begegnung und Aktivitäten leben. Das Ziel ist nachhaltiges Wohnen in "bunter" Mischung: Ältere, Jüngere, Familien, Singles und Alleinerziehende. Mit der Errichtung einer Solaranlage kam ein weiterer Baustein zum ökologischeren Wohnen hinzu.

Umweltfreundliche, ressourcenschonende und dezentrale Energieerzeugung

Um möglichst viel Strom selbst verbrauchen zu können, investiert die Genossenschaft neben der Anlage auch in neue Speichertechnologie. Verwendet wurden Speichermodule mit der neuen Redox-Flow-Technologie, bei der es sich um umweltfreundliche Speicher handelt, die ohne kritische Rohstoffe wie Kobalt oder Lithium arbeiten.
Mit dem Projekt leisten die Bewohner*innen nicht nur einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz, die Solaranlage lohnt sich auch finanziell für sie. Durch den Eigenverbrauch sinken die Kosten für den Allgemeinstrom und damit auch die Nebenkosten pro Einwohner*in. Durch den Verkauf des eingespeisten Stroms macht die Genossenschaft zusätzliche Einnahmen, die der Wohngemeinschaft zugutekommen. Nach voraussichtlich 16 Jahren sollen sich die Investitionskosten durch niedrigere Stromrechnungen und Erträge durch die Einspeisevergütung ausgezahlt haben.

Zur Förderung gemeinnütziger Organisationen bei Solarprojekten

Projekte wie dieses zeigen die positiven Effekte der Nutzung von Sonnenenergie auf und bringen die Energiewende in die Breite der Gesellschaft. Der Grüner Strom Label e.V. möchte auch weiterhin gemeinwohlorientierten Einrichtungen und Organisationen die Möglichkeit geben, eigene Energiewende-Projekte umzusetzen. Alle Infos über die Voraussetzungen der Förderungen und die Antragsstellung gibt es bei SolidarSolar 2.0


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